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«In meinen Arbeiten beobachte ich unsere Welt im Grossen und im Kleinen. Makro-und Mikrokosmos sind die Quelle für mein Denken und Arbeiten. Dabei erscheint der Mensch nicht mehr als Mass aller Dinge, wie es die Griechen als Lebenshaltung hatten.
Wenn wir die Formen und Regeln in unserer Umwelt vom Atom bis hin ins Weltall betrachten und reflektieren, entsteht eine Dazugehörigkeit. Ein universelles Heimatgefühl.
Die Skulptur GLOBO UOVO zeigt dies sehr schön. Die Orientierungslinien, die Erde und die kleinste Urform, die Eizelle, ist Lebensraum.
Unsere Welt wird mehr und mehr globalisiert und auch ich bin Teil davon. Ich frage mich nun, ob wir die Chance der Globalisierung nicht dazu nutzen sollten, um die Qualität und den Wert der Regionen zu steigern. Das würde mit Wertschätzung einhergehen.

Wie wir heute mit unseren Ressourcen umgehen und mit welchem Ausmass produziert und weggeworfen wird, zeigt sich am empfindlichsten bei der Nahrung. Grosse uniformierte Masse welche ohne Wertschätzung verbraucht wird. Es wird immer ein Fortschritt geben und wie dieser aussieht, hängt davon ab, mit welcher Ethik wir handeln.
Die weiterentwickelte Welt benötigt unbedingt auch eine weiterentwickelte Ethik.
Deshalb verbinde ich die Wirkung der Skulptur GLOBO UOVO mit dieser Thematik und setze mich damit an die Tafel der Ethik, um einen Gedankenanstoss auszulösen.»

 

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